Die Kunst der natürlichen Bewegung für Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensfreude.
T’ai Chi Ch’uan (auch Taijiquan) ist eine ca 800 Jahre alte chinesische Kampfkunst mit taoistischem Hintergrund. Sie ist auch eine Heilgymnastik und Meditation in Bewegung. Über 1000 Gelenkbewegungen sind allein in dem 1. Teil der Kurzform enthalten. Die Gelenke werden auf schonende Weise bewegt. Sie wirkt entspannend und zugleich belebend.
Das T’ai Chi Ch’uan ist eine Abfoge von der Natur nachempfundener Einzelübungen ( z.B. der Storch breitet die Flügel aus), die fließend ineinander übergehen und den Kampf gegen einen imaginären Gegner darstellen. Eine solche bestimmte Abfolge nennt man „Form“. Diese wird langsam und fließend ausgeführt, man ist mit seiner Aufmerksamkeit ganz auf die Ausführung der Form konzentriert (meditativer Aspekt). Es gibt unterschiedlich lange „Formen“, deren Ausführung von einigen Minuten bis zu einer halben Stunde dauern kann. Neben den Einzelübungen gibt es auch Partnerübungen. Die bekannteste und auch von mir gelehrte Partnerübung ist Pushing Hands, bei dem sich die Partner gegenüberstehend an Händen und Armen berühren und in kontinuierlich fließenden Bewegungen Druck ausüben, es geht um das Bewegen und den Einsatz von Chi (Begriff für innere und universale Energie).
Ich unterrichte die Kurzform von Cheng Man Ch´ing, die Lange Form nach Yang Cheng Fu und die Schwertformen von Dr Chi u. Fu Zhong Wen nach Yang Chen Fu.
Ich selbst praktiziere T´ai Chi Ch’uan seit ca 30 Jahren. Meine Lehrer sind Toyo und Petra Kobayashi, München.





